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Die Eingabe musikalischer Information als Teil eines Arbeitsinstrumentes

Ein Beitrag zur Computeranwendung in der Musikwissenschaft

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Christoph Schnell

Die Eingabe von Musik in den Computer im Hinblick auf Speicherung und Verarbeitung dieser Information gehört zu den Grundproblemen computer-unterstützter Musikwissenschaft. Die bislang angewendeten Verfahren weisen erhebliche, z.T. systembedingte Mängel auf. Die hier beschriebene Entwicklung, die im Gegensatz zu bisherigen Verfahren an unterschiedlichen Notationstypen (Neumen, Modal-, Mensuralnotation usw.) anwendbar ist, ermöglicht es, die Information eines Notenbildes direkt ab Vorlage (Notendruck, Skizze, Handschrift) in den Computer einzugeben. Dabei werden als die beiden wichtigsten Hardware-Komponenten Ultraschalldigitizer und Spracherkennungsgerät verwendet. Dieser Eingabeprozess ist Teil eines Software-Paketes, welches erlaubt, musikwissenschaftliche Information - Text und Musik - in einem einzigen System zu verarbeiten: Es wird als musikwissenschaftliches Arbeitsinstrument auf Computer bezeichnet.
Aus dem Inhalt: U.a. Beschreibung und Vergleich bishergier Eingabeverfahren: u.a. Eingabesprachen (Plaine and Easie Code, ALMA, IML/MIR, MUSTRAN, DARMS, APPLEMUS), Eingabe mittels Klaviatur, Einspielen von Musik in bzw. Einlesen von Notentext durch den Computer - Das neu entwickelte Verfahren zur Eingabe musikalischer Information in ein musikwissenschaftliches Arbeitsinstrument - Das musikwissenschaftliche Arbeitsinstrument - Anwendungsbeispiele - Glossar.