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Mitte der Schrift?

Ein jüdisch-christliches Gespräch- Texte des Berner Symposions vom 6.-12. Januar 1985

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Martin Klopfenstein, Ulrich Luz, Shemaryahu Talmon and Emmanuel Tov

An der Evangelisch-theologischen Fakultät fand im Jahre 1985 ein jüdisch-christliches Symposion statt, an dem Wissenschaftler aus Israel, Europa und den USA sich zur Frage äusserten: Gibt es eine Mitte der hebräischen Bibel, des sogenannten Alten Testaments? Wo ist sie allenfalls aus der Sicht des rabbinischen Judentums, der Qumran-Gemeinde, des Urchristentums, der Apokalyptiker, bzw. jüdischer und christlicher Wissenschaftler und Theologen heute zu finden? Das Symposion versuchte einen Beitrag zur Hermeneutik der hebräischen Bibel zu leisten, die im Judentum und im Christentum so ganz anders zu sprechen scheint. Gibt es eine Möglichkeit einer gemeinsamen theologischen Sicht der hebräischen Bibel? Das Symposion brachte darauf keine Antwort, aber überraschend neue Perspektiven, die nicht selten quer zu den Religionsgrenzen standen.
Aus dem Inhalt: Mitverfasser: H. Graf Reventlow, M. Weiss, S. Talmon, P. Stuhlmacher, J. Fraenkel, U. Luz, H. Stegemann, K. Koch, Y. Amir, E. Tov, B. Childs, M. Klopfenstein, H. Gese, M. Tsevat, M. Greenberg, N. Lohfink.