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Präsident und Medien

Eine Studie zur Machtausübung durch Kommunikation am Beispiel von Jimmy Carter

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Daniel Wiedenkeller

Die Probleme des Aussenseiters Jimmy Carter im Washingtoner Machtspiel und die Erfolge des «grossen Kommunikators» Ronald Reagan in seiner ersten Amtszeit zeigen: Die Öffentlichkeitsarbeit ist zur entscheidenden Aufgabe des amerikanischen Präsidenten geworden. Während nun aber die Inhalte der US-Politik umfassend diskutiert werden, hat man die Formen ihrer Durchsetzung wenig beachtet. Dabei ermöglicht gerade eine genauere Betrachtung der Machtausübung ein besseres Verständnis für die amerikanische Politik. Diese Studie untersucht die zunehmende Bedeutung des Umgangs mit den Medien in der Amtsführung des Präsidenten seit ihren Anfängen und analysiert alle Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit der Administration Carter. Zum Vergleich wird dann die erste Amtszeit von Ronald Reagan beigezogen. Neben einer Fülle von publiziertem Material hat der Autor über 100 exklusive Interviews mit direkt beteiligten Politikern und Journalisten verarbeitet.
Aus dem Inhalt: Bedeutung der Medien für den Präsidenten - Von Georg Washington bis Gerald Ford - Präsident Carter: Persönliches Verhältnis zu den Medien, Kommunikationsarten, Wirkung als Kommunikator - Mitarbeiterstab für Medienaufgaben - Politisches und familiäres Umfeld - Medienstrategie - Einfluss der Medien: Grössere Kritik, Stoffauswahl - Systematische Inhaltsanalyse von Carters Mediendarstellung - Reagan und die Medien: Ein Vergleich.