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Thomas-Müntzer-Rezeption während des «Dritten Reiches»

Eine Fallstudie zur populär(wissenschaftlich)en und wissenschaftlichen Geschichtsschreibung

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Reinhard Junghans

Es werden in dieser Arbeit nahezu alle deutschsprachigen Müntzerrezeptionen zwischen 1933 und 1945 erfaßt und ausgewertet. Die verwendete Rezeptionstheorie entstammt der Literaturwissenschaft. Die Einführung behandelt die Geschichtsschreibung während des «Dritten Reiches». Der Hauptteil bietet die Müntzerrezeptionen nach Literaturgattungen (einschließlich Schulbücher, Exilliteratur, Lexika) unter Berücksichtigung der politischen, kirchlichen und geistesgeschichtlichen Strömungen im Spannungsbogen zwischen historischer Wahrheitsfindung und gegenwartsbezogener Geschichtskonstruktion. Das Personenregister enthält ein biographisches Stenogramm zu etwa 1000, oft unbekannten Autoren.
Aus dem Inhalt: Allgemeine (NS-)Geschichtsschreibung - Müntzerbild im deutschsprachigen Schrifttum (z.B. Schulbücher, Exilliteratur) unter Beachtung kirchlicher und politischer Strömungen - Biographisches Stenogramm zu etwa 1000 Autoren.