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Streß und Streßverarbeitung im täglichen Zusammenleben mit geistig behinderten Kindern

Eine empirische Studie zur Situation der Mütter

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Ulrike Bremer-Hübler

Das Aufwachsen geistig behinderter Kinder in ihren Familien gehört zu den grundlegenden Forderungen des Normalisierungsprinzips. Die vorliegende Studie untersucht die Situation der Mütter geistig behinderter Schulkinder. Ihre physische und psychische Belastung durch Hausarbeit sowie die Betreuung und Versorgung des behinderten Kindes werden erfaßt und im Rahmen einer Streßtheorie interpretiert. Kernfrage ist dabei, ob mit der Entscheidung für Familienerziehung tatsächlich Normalisierung erreicht wird oder nicht vielmehr eine nur vordergründige Integration der Behinderten, die zudem auf der Ausbeutung der Mütter beruht.
Aus dem Inhalt: Die zeitliche Belastung der Mütter durch Hausarbeit und Kinderbetreuung - Das Belastungsgefühl und seine Prädiktoren - Unzufriedenheit mit den Hausfrauentätigkeiten - Die Moderatorvariablen Neurotizismus und Extraversion - Notwendige materielle und psychosoziale Hilfen.