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Alois Emanuel Biedermann (1819-1885)

Eine Theodicee des gottseligen Optimismus

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Rolf German-Gehret

Biedermann gilt als «liberaler» Theologe und «Hegelianer». Bekannt ist seine «Christliche Dogmatik»; - für Karl Barth Paradigma solch eines theologischen Entwurfes, der zwangsläufig in die Irre führen müsse. Ziel dieser Arbeit ist es, Biedermanns theologisches Schaffen in seiner Genesis und in seiner Verwurzelung in (kirchen-)politischen Prozessen zu erfassen. Die Dialektik seines systematischen Entwurfs wird verfolgt bis hinein in die (kirchen-)politischen Bereiche. Trotz (oder wegen) der systematischen Brillanz erweist er sich als im Grunde dialogunfähig.
Aus dem Inhalt: Über den Umgang mit Biedermanns Werk - Zeit- und Lebensumstände - Bausteine des Systems - Seine Strukturierung - Exkurs zur geisteswissenschaftlichen Psychologie - Interpretation als dialektischer Vorgang.