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Die Darstellung von Kindheit bei deutschsprachigen Romanautorinnen der Gegenwart

Eine pädagogisch-literaturdidaktische Untersuchung

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Elisabeth Mader

Kindheit ist eine historische Größe, eingebettet in gesellschaftliche Zusammenhänge. Die vorliegende Untersuchung liefert auch Hinweise dafür, daß für Kindheit gewisse Konstanten in der Genese des Mensch-Welt-Verständnisses aufgefunden werden können. Diese verdienen in der Erziehung besondere Beachtung. Allerdings ist das von der Dichtung gebaute «Haus der Kindheit» (Kaschnitz) kein Ort der Geborgenheit mehr, kein heimischer Bezirk. Die vorliegende Arbeit liefert den Beweis, daß die literarischen Kindheiten von Autorinnen der Gegenwart zum größten Teil gebrochene Darstellungen sind.
Aus dem Inhalt: Literarische Lebensbilder und Pädagogik - Lernen am individuellen Lebenslauf - Das Problem der Pädagogisierung der Literatur.