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Keynesianische Stabilisierungspolitik in Neokeynesianischen Modellen

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Thomas Lux

Ziel der Arbeit ist es, zu einer theoretisch fundierten Beurteilung traditioneller keynesianischer, antizyklischer Fiskalpolitik aus der Sicht der Neuen Keynesianischen Makroökonomik zu gelangen. Hierfür werden allgemeine Politikreaktionsfunktionen nach Phillips in verschiedene Versionen dynamischer Ungleichgewichtsmodelle eingeführt. Es zeigt sich, daß die Effizienz systematisch antizyklischer Stabilisierungspolitik in diesem theoretischen Kontext vom Grad der Flexibilität der makroökonomischen Preisvariablen sowie der Möglichkeit der Neutralisierung destabilisierender Einflüsse der intrinsischen Budgetdynamik abhängt. Für eine inkonsequente Stabilisierungspolitik, die in Überhitzungsphasen auf eine Reduktion der Staatsausgaben verzichtet, werden inhärent inflationäre Wirkungen aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Flexibilität der Staatsausgaben in einem Neokeynesianischen temporären Gleichgewichtsmodell mit endogener Entwicklung der Geldmenge - Erweiterung um Flexibilität der Preisvariablen - Analyse keynesianischer Stabilisierungspolitik in der offenen Volkswirtschaft.