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Magie der Natur

Eine Revolutions-Geschichte- Faksimiledruck nach der Ausgabe von 1812- Herausgegeben und mit einer Einführung von Gerhart Hoffmeister

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Es handelt sich um einen relativ ungewöhnlichen Roman einer der wenigen schriftstellernden Frauen der Romantik, nämlich ein Werk, das in eindrucksvollen Szenen die Atmosphäre des Terreur auf dem Hintergrund der großen Revolutionsereignisse um 1795 in Frankreich darstellt und zugleich eine psychologische Fallstudie um die Mesmerschülerin Antonie mit den bewährten Mitteln der Trivialliteratur bietet; diese allerdings auf eine relativ hohe künstlerische Ebene hebt, denn Goethes «Die Wahlverwandtschaften» dienten Caroline von Fouqué offenbar als Vorbild.
Mehrere Momente machen die Wiederentdeckung dieses Romans somit zu einem Glücksfall der Literaturgeschichte.
In der Einführung erfolgt der Versuch einer Einordnung in die literarische Landschaft der Zeit, u.a. durch Vergleich mit Therese Hubers «Die Familie Seldorf» (1796) und Dorothea Veits «Florentin» (1801). Auch Einflüsse von Schuberts «Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft» sind nachweisbar.