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Die Romane Anne Tylers

Von der Moderne zur Postmoderne

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Gabriele Strake-Behrendt

In der vorliegenden Studie werden die Romane Anne Tylers vor dem Hintergrund des kulturellen Wandels von der Moderne zur Postmoderne untersucht - eines Wandels, dem in der Philosophie ein Wechsel vom Monismus zum Pluralismus entspricht. Grundthese ist, daß Tylers frühen Romanen eine monistische Philosophie zugrundeliegt und daß in den späteren Romanen neben diese eine pluralistische Philosophie tritt, die sich immer stärker durchsetzt. Die Analyse der Romane wird in verschiedenen Textdimensionen durchgeführt: der soziologischen und sozialpsychologischen, der perzeptuellen und phänomenologischen, der ästhetischen und der Dimension der Romanstruktur. Es zeigt sich jeweils, daß zentrumsorientierte Einheitlichkeit abgelöst wird von dezentrierter Vielheit. Die pluralistische Grundlage der Romane erlaubt es, Tyler als postmoderne Autorin aufzufassen.
Aus dem Inhalt: Moderne und Postmoderne - Monismus-Pluralismus-Debatte - Literarische Manifestation monistischer und pluralistischer Konzepte - Tyler als postmoderne Autorin.