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Das Bild der Sowjetunion im westdeutschen Fernsehen

Eine medienkritische Studie zum Reflex des politischen Wandels 1986/1987 in der Sowjetunion aus literatursoziologischer Sicht

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Christa Marx

Fernsehbilder beeinflussen Denken und Handeln ihrer Konsumenten bekanntlich in besonderem Maße. Um so wichtiger ist die Frage nach fernsehmedialen Völkerbildern.
Die Katastrophe von Cernobyl', die Entlassung Andrej Sacharovs aus langjähriger Verbannung, Michail Gorbacevs erste Reformversuche und der Beginn seiner Abrüstungsinitiativen fallen in den Untersuchungszeitraum der vorliegenden Arbeit. Wie ist das Sowjetunion-Bild 1986/87 strukturiert: Welches Themenpanorama wird geboten, welche Fernsehanstalten dominieren es? Aber auch: Welche Verantwortlichkeiten und Umstände bestimmen die Sowjetunion-Berichterstattung und auf welche Rezeptionsdisposition stößt sie? - Gemäß literatursoziologischer Überzeugung werden die Ergebnisse als «Widerspiegelung der Wirklichkeit» in der Bundesrepublik Deutschland gedeutet.
Aus dem Inhalt: Bedingungen der Sowjetunion-Berichterstattung im Fernsehen - Interview mit Lutz Lehmann - Deskriptive Programmanalyse - Relevanzzuweisung für Sowjetunion-Berichte - Themenpanorama Sowjetunion - Stereotypen als präkommunikative Rezeptionsdisposition.