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Heilsgeschichtliche Deutungsmuster in der Publizistik des Dreißigjährigen Krieges

Pro- und antischwedische Propaganda in Deutschland 1628 bis 1635

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Silvia Serena Tschopp

Die politische Publizistik des Dreißigjährigen Krieges stellt ein vernetztes System von Argumenten dar, die dazu dienen, aktuelles Geschehen zu legitimieren und im Sinne einer Kriegspartei zu agitieren. Am Beispiel der in Zusammenhang mit der schwedischen Intervention zwischen 1628 bis 1635 erschienenen propagandistischen Flugblätter und Flugschriften diskutiert die Arbeit unter Berücksichtigung historischer, theologischer und literaturwissenschaftlicher Aspekte Möglichkeiten der Instrumentalisierung religiöser Deutungsmuster von Geschichte. Sie macht zugleich deutlich, in welchem Maße die protestantische Propaganda auf die Historiographie späterer Jahrhunderte gewirkt und damit das Bild des Dreißigjährigen Krieges bis in unsere Zeit geprägt hat.
Aus dem Inhalt: Historische und publizistische Situation 1628 bis 1635 - Protestantische Flugblätter und Flugschriften - Katholische Flugblätter und Flugschriften - Argumentationsmuster und Argumentationsziele - Geschichts- und Schriftverständnis in der Publizistik des Dreißigjährigen Krieges.