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Konsum als Mittel der Lebensweltstilisierung

Eine Konfrontation der neoklassischen Nachfragetheorie mit der Erfahrung des Konsums im Alltag

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Christof Haudenschild

Mit Theorien der Postmoderne wird an Kaufakt, Kaufsituation und Produktbenützung gezeigt, dass sich der Konsum von seinem traditionellen zweck- und statusbestimmten Fundament entfernt hat: Konsumgüter werden als Erlebniseinheiten und als freie Zeichen mobilisiert. Diese Entwicklung, die vom Design und Marketing längst erfasst wurde, blieb in der Oekonomie weitgehend unreflektiert. Will die Oekonomie nicht vor ihrer lebensweltlichen Basis kapitulieren, muss sie sich um eine Neuanknüpfung bemühen.
Aus dem Inhalt: u.A. neoklassische Nachfragetheorie und Wandel des Konsums - Konsum als Praktik des Alltags - von gesellschaftlicher Totallogik zu postmoderner Gestaltungsfreiheit - Konsum als Lebensstil.