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Arbeiterschaft, Naturheilkunde und der Verband Volksgesundheit (1880-1918)

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Bernhard Herrmann

Die Hinwendung zu Naturheilkunde und natürlichem Leben im Deutschen Kaiserreich können als Ausdruck des Unbehagens an der gesellschaftlichen Entwicklung verstanden werden. Wenig bekannt ist, daß sich diese Tendenzen (die es auch heute gibt) nicht auf das Bürgertum beschränkten, sondern auch in der Arbeiterschaft verbreitet waren. Vor dem Hintergrund der gesundheitlichen und sozialen Verhältnisse der Arbeiter wird dieses Phänomen untersucht und Beispiele für das Verhältnis der Arbeiter (und der Arbeiterbewegung) zur Naturheilkunde als auch der Naturheilbewegung zu Arbeiterschaft und sozialen Problemen beschrieben. Als organisatorischer Ausdruck wird ein Arbeiternaturheilverband, der «Verband Volksgesundheit», anhand der gleichnamigen Verbandszeitschrift für den Zeitraum 1908-1918 untersucht.
Aus dem Inhalt: Soziale und gesundheitliche Lage der Arbeiter im Deutschen Kaiserreich - Arbeiter und Ärzte/Schulmedizin - «Medikale Kultur» der Unterschichten - Naturheilkunde und Lebensreform - Arbeiter und Naturheilkunde - Naturheilbewegung und Arbeiter - Sozialdemokratie und Naturheilkunde - VerbandVolksgesundheit.