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Tauflehre und Taufliturgie bei Huldrych Zwingli

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Adolf Fugel

Ein vielfach gängiges Klischee theologischer Bewertungen sieht den Reformator aus Zürich in der fast ausschliesslichen Abhängigkeit von Luther, welche Zuordnung jedoch der Originalität Zwinglis zu wenig Rechnung trägt. Zwingli ahnte es, dass der Durchbruch seiner Reformation wesentlich vom Gelingen der Neuordnung des Gottesdienstes abhängt. Deshalb hat der Autor die dogmatischen Aussagen Zwinglis über die Taufe mit dem Taufordo des Reformators verglichen. Die radikale Umsetzung seiner Taufdogmatik in Taufliturgie ist ein beredtes Beispiel der Konsequenz Zwinglis, mit der er die Reformation in Zürich vorantrieb. Die liturgischen Erkenntnisse des Autors bieten einen wichtigen Beitrag zur Forschung und Kenntnis der Zwinglischen Reformation.
Aus dem Inhalt: Zwinglis Kirchenschau - Prädestination und Erwählung - Biblische Begründung und theologische Sinndeutung der Taufe - Die Entstehung einer reformatorischen Taufliturgie in Zürich - Das «Sintflutgebet» - eine Schöpfung Luthers?