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Die 'andere Welt' der römischen Elegiker

Das Persönliche in der Liebesdichtung

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Martin Glatt

Zu Beginn unseres Jahrhunderts begann eine bis heute kontrovers geführte Forschungsdiskussion darüber, wie persönlich die Gedichte der römischen Elegiker zu verstehen sind. In der vorliegenden Arbeit wird zwischen Schilderungen konkreter Liebeserlebnisse und grundsätzlichen Bekenntnissen zu einer privaten Lebensform unterschieden. In Einzelinterpretationen zeigen sich Gedichte, die eine Absage an die öffentliche Moral, Politik und Gesellschaft enthalten, als individuell, zeitbezogen und bis zum Ende der 20er Jahre v. Chr. sehr provokativ. Dies ermöglicht eine differenzierte Antwort auf die Frage nach der Subjektivität in der römischen Liebesdichtung.
Aus dem Inhalt: Unterscheidung zwischen Schilderungen konkreter Liebeserlebnisse und grundsätzlichen Bekenntnissen zu einer privaten Lebensform - Einzelinterpretationen zu Gedichten des Gallus, Properz, Tibull, Lygdamus und Ovid.