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Substantielles Wissen und subjektives Handeln

Dargestellt in einem Vergleich von Hegel und Schopenhauer

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Matthias Kossler

Mit dem Problem des Verhältnisses von Wissenschaft und Ethik ist die Frage nach dem Zusammenhang von Wissen und Handeln wieder akut geworden. Auf der Interpretation zweier Philosophen aufbauend, die zu Beginn des technischen Zeitalters die Frage nach dem Verhältnis von Wissen und Handeln scheinbar in entgegengesetzter Weise beantwortet haben, wird in dieser Untersuchung der Begriff der ethischen Erfahrung entwickelt. Dabei stellt sich heraus, daß die immer als Gegensätze aufgefaßten Philosophien Hegels und Schopenhauers sich in der Sache nur um eine Nuance unterscheiden. In diesem Spannungsfeld aber wird die Bedeutung des ethischen Erfahrungsbegriffs offenbar, der eine Grundlage zur Erfassung und Beurteilung des Zusammenhangs von Wissen und Moralität bietet.
Aus dem Inhalt: Substanz und Subjekt: I. Hegel, II. Schopenhauer - Wissen und Handeln - Der spekulative Begriff - Sprache und Handlung - Die ethische Dimension der Erfahrung - Der ethische Erfahrungsbegriff im Unterschied zum Begriff der Existenz in der Existenzphilosophie.