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Initiatisches Christentum

Karlfried Graf Dürckheims Lehre vom «initiatischen Weg» als Herausforderung an die evangelische Theologie

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Christian Ottemann

Karlfried Graf Dürckheim (1896-1988) war einer der großen Pioniere der westlich-christlichen Zen-Bewegung in Europa. In seiner Lehre vom «initiatischen Weg» hat Dürckheim die Übung der (ursprünglich japanisch-buddhistischen) Zen-Meditation mit der Praxis moderner «Humanistischer Psychologie» verbunden und philosophisch-theologisch begründet. Dies macht ihn zum reizvollen, ja unumgänglichen Gesprächspartner für jeden Christen, der sich darum bemüht, eine zeitgemäße Theologie der Meditation zu entwickeln. Die vorliegende Arbeit informiert über den Stand der Dürckheim-Debatte im Raum der christlichen Theologie. Das Werk Dürckheims wird umfassend dargestellt und mit der christlichen, insbesondere der evangelischen Theologie ins Gespräch gebracht. Dabei wird deutlich, daß der von Dürckheim gewiesene «initiatische Weg» nicht an buddhistisch-«östliche» Voraussetzungen gebunden, sondern auch mit einer «westlichen», authentisch christlichen Frömmigkeit grundsätzlich vereinbar ist.
Aus dem Inhalt: Der «initiatische Weg» und das «esoterische Christentum» - Der Mensch im Spannungsfeld von «Welt-Ich» und «Wesen» - Zen-Erleuchtung gleich Gotteserfahrung? - Pantheismus? - Der «innere Christus» - Gegenständliche contra ungegenständliche Meditation?