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Depression und Weibliche Identität

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Renate Degner

Das soziale und psychologische Geschlecht 'weiblich' scheint zu Entstehung und Verlauf von Depression zu prädisponieren: Frauen sind - in psychologisch-psychiatrischer Theorie und Praxis - depressiver. Um Komplexität und Fülle bestehender theoretischer, empirischer und praxisbezogener Depressionsdaten kategorisch aufarbeiten, neuformulieren und die depressogene Psychodynamik ermitteln zu können, wurde eine Matrix des 'Spinnennetz' zugrundegelegt. In seinen Segmenten bildet sich die dispositionelle Depressionsanfälligkeit in der lebenslangen Identitätsbildung aller Frauen ab. Darüber hinaus ist entlang frauenspezifischer Parameter zu denken, um die Frage der unterschiedlich intensiven depressiven Dekompensation - bis hin zur «Major Depression» - bei jeder einzelnen Betroffenen beantworten zu können.
Aus dem Inhalt: Depressionsätiologie und -genese aus frauenspezifischer Sicht - Mehrdimensionales Vernetzungsbild für Ideologiekritik und theoretische Neuformulierung - Konflikt zwischen 'weiblicher' und 'eigensinniger' Identitätsbildung.