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Filmmusik in Theorie und Praxis

Eine Untersuchung der 20er und frühen 30er Jahre anhand des Werkes von Hans Erdmann

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Ulrich Siebert

Die Aufmerksamkeit, die dem Stummfilm als neuer Kunstform und Massenmedium in den 20er Jahren entgegengebracht wurde, schloß auch die Filmbegleitmusik ein: Gleichberechtigter Partner im «Gesamtkunstwerk» Film oder untergeordneter akustischer Lückenfüller? - Diese Fragestellung kennzeichnet den Kern der Diskussion über die ästhetische und dramaturgische Bedeutung der Filmmusik.
Der Theoretiker und Praktiker Hans Erdmann hat diese Diskussion wesentlich geprägt. Die Arbeit unternimmt eine zusammenschauende Auswertung der Schriften und Musiken Hans Erdmanns, wobei neben der immanenten Auseinandersetzung mit dem Schrifttum und den Filmmusiken Erdmanns der gesellschafts- und kulturpolitische Rahmen nicht vergessen wird.
Aus dem Inhalt: Die Autoren des Allgemeinen Handbuchs der Filmmusik - Prana-Film und Nosferatu - Filmmusiktheorie: Stummfilm - Film und Musik als Zeitkünste - Erdmanns Ansatzpunkte zu einer Theorie des Tonfilms und seine Tonfilmmusiken (Urwaldsymphonie, Das Testament des Dr. Mabuse).