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Hermeneutik als Wille zur Macht bei Nietzsche

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Jin-Sok Kim

Interpretation im Hinblick auf Sinn ist für und bei Nietzsche bereits Wille zur Macht. Diskurs steht also im untrennbaren Verhältnis zu Macht. Im Vergleich zur neueren Nietzsche-Interpretation in Frankreich ist dieser Aspekt in Deutschland bisher leider nicht genügend beachtet worden. Und eben diese machtbezogene und machtorientierende, aber auch machtdekonstruierende Fähigkeit des Diskurses ist es, die für Nietzsches Versuch einer Überwindung und Verrückung der abendländischen Metaphysik von großem Belang ist.
Aus dem Inhalt: Der reaktive Diskurs des Macht-Sinns und der aktive Diskurs des Nicht-Sinns - Analytik der Hermeneutik von Macht - Analytik der Positivität und der Negativität von Macht - Die Genealogie - Wieder-Kehr - Versuch und Labyrinth einer Umwertung aller Werte.