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Wilhelm Raabe: «Krähenfelder Geschichten»

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Giesbert Damaschke

Raabe empfand die Krähenfelder Geschichten als Einheit: Sie sollten «als Ganzes einer genauen Prüfung» unterzogen werden. Diesem Wunsch erstmals Rechnung tragend, werden die sechs Erzählungen als Bestandteile eines «Ganzen» gelesen, als dessen Einheit stiftendes Element die erzählerischen Strukturen erkannt werden. Bei dieser Betrachtung zeichnet sich gleichzeitig die herausgehobene Stellung der Krähenfelder Geschichten in Raabes Werk ab: Sie sind eine poetologische Neubestimmung ihres Autors, die den Grundstein für Raabes Spätwerk legt.
Aus dem Inhalt: U.a. Indizien - Fiktion und Realität - Der «Naive Egoismus» - Schopenhauer in den Krähenfelder Geschichten - Raabes poetologische Neubestimmung.