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Die Sozialisation des Kindes und des Jugendlichen im Erzählwerk Heinrich Bölls bis 1957

Eine literatursoziologische Lektüre

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Mohamed Habib and Nils-Uwe Nilsen

Die vorliegende Studie versucht, die Kenntnis der Faktur von Bölls Texten zu präzisieren, das Wissen um ihre sozialen Bezüge und Motive zu komplettieren, die gesellschaftlichen Folgen der von Böll dargestellten Sachverhalte zu verdeutlichen und das Bild einer sozial quietistischen deutschen Nachkriegsliteratur zu korrigieren. Sie beruft sich auf eine literatursoziologische Position, die den literarischen Text als ein Medium gesellschaftlicher Bewußtseinsbildung begreift.
Aus dem Inhalt: Ästhetik des Humanen - Die Schreibweise Bölls im Licht ihrer sozialen und historischen Hintergründe - Das Erzählwerk Bölls in seinen familiären Sozialisationsdimensionen - Moral- und Normenkonflikte.