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Bewußtsein und Umgreifendes

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Otmar Klein

Fundamentalinterpretation gewinnt. Seit Parmenides ist die Frage nach dem Zusammenhang von Denken (Bewußtsein) und Sein Grundbestandteil abendländischer Philosophie. Die vorliegende Studie führt den Nachweis, daß auch das Denken des Philosophen und Psychopathologen Karl Jaspers dem Ansatz nach ganz dieser Tradition verpflichtet ist. Die dialektische Spannung von Sein und Bewußtsein ist der maßgebliche Antrieb in Jaspers' Denken, welches er der bewußtseinsphilosophischen Modifikation seines Seinsbegriffs wegen auch Periechontologie nannte. Ohne Berücksichtigung dieser Dialektik bleiben seine Philosophie und Psychopathologie im Innersten unverstanden, weswegen die Untersuchung den Charakter einer Fundamentalinterpretation gewinnt.
Aus dem Inhalt: Die periechontologische Erkenntnistheorie - Urteil - Antithetik - Intentionales Bewußtsein - Bewußtsein überhaupt - Allumfassendes Gegenstandsbewußtsein - Periechontologie und Phänomenologie (Jaspers-Husserl) - Seinserhellung - Bewußtsein und die Weisen des Umgreifenden - Absolutes Bewußtsein - Existenz - Metaphysische Erfahrung - Transzendieren.