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«Quo vadis?» - woher kommst du?

Unterhaltungsliterarische konfessionelle Apologetik im Viktorianischen und Wilhelminischen Zeitalter

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Josef Schmidt

Zwischen 1854 und 1914 war die katholische Kirche in einer bitteren Auseinandersetzung mit einer modernen Welt im Umbruch begriffen. Die wohl bekannteste Polarisierung resultierte in «Ultramontanismus» und «Modernismus». In die gleiche Zeitperiode fallen unterschiedlichste Bemühungen, eine katholische Literatur zu schaffen, die in dieser Auseinandersetzung katechetische Funktion übernehmen konnte. Diese Arbeit untersucht ein spezifisches Feld solcher Literatur in internationalem Kontext: Romane mit frühchristlichem Hintergrund wie Quo vadis? - und sie stellt dar, inwiefern sie eine Reflexion der weltanschaulichen Auseinandersetzung waren.
Aus dem Inhalt: Der Syllabus von 1864 und seine Popularisierung - Kulturkampf und Unterhaltungsromane - Unterhaltungsromane als Rollenmodelle und soziale Rollenvermittler - «Katholische Literatur» als Ausdruck neuen Kulturbewusstseins der Katholiken.