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Die Seelenlehre bei Alexander von Aphrodisias

Eingeleitet von Olof Gigon

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Dimitris Papadis

Der Gegenstand dieser Untersuchung ist die Seelenlehre des Alexander von Aphrodisias im Vergleich zu derjenigen des Aristoteles unter einem systematischen Aspekt. In der Antike ist Alexander der wichtigste und einflussreichste Interpret des Aristoteles.
In dieser Abhandlung werden folgende Themen erörtert: 1. das Form- und Materieproblem, 2. die Frage nach dem Wesen der Seele bzw. des Körpers, 3. die zwischen Seele und Körper bestehende Differenz bzw. Einheit, 4. die Wahrnehmungslehre, wo sich zum einen die Einheit der seelischen Kräfte und zum anderen die Einheit des Menschen als Ganzem zeigt, und 5. die Nus-Lehre, wobei die allgemein herrschende Meinung, dass Alexander die tätige Vernunft mit der göttlichen identifiziere, widerlegt wird.
Aus dem Inhalt: U.a. Begriff und Substanz der Seele - Das Körper-Seele-Verhältnis - Begriff und Wirklichkeit der Wahrnehmungsseele und der menschliche und göttliche Charakter des Geistes (Nus).