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Vom Missverstehen zum Glauben

Ein theologisch-literarischer Versuch zum vierten Evangelium und zu Zeugnissen seiner Wirkung

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Eva Tobler

Das Johannesevangelium thematisiert weit mehr als andere biblische Schriften den Zusammenhang zwischen dem inkarnierten Gotteswort und der menschlichen Sprache. Dialog und Monolog sind die vorherrschenden Verkündigungsformen. Es ist eine Eigenart des vierten Evangelisten, dass er den Menschen über das Missverstehen zum Glauben an das göttliche Wort führt.
Konnte sich die moderne exegetische Forschung über die Linguistik einen Zugang zu sprachtheologischen Reflexionen schaffen, so tat dies die ältere Theologie aufgrund biblischer Hintergründe. Die Studie berücksichtigt v.a. Augustin, Thomas v. Aquin und das theologisch-poetische Schaffen der barocken Dichterin Catharina-Regina von Greiffenberg.
Aus dem Inhalt: U.a. Sprache von und vor dem WORT - Verstehen als Wille zur Liebe (Joh 7,16b-17) - Verstehen als Nähe zum Menschgewordenen (Joh 1,35-39) - «Sie sollten die Auferstehung lernen». Das Missverständnis wird gedeutet (Joh 11,1-27).