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Studien zur Geschichte des alttestamentlichen Zwölfersymbolismus

Band I: Fragen im Horizont der Amphiktyoniehypothese von Martin Noth

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Urs von Arx

Die Überlieferung von der Zwölfzahl der Söhne Jakobs bzw. der Stämme Israels hat im alttestamentlichen und im späteren jüdischen Schrifttum der Antike vielfältige Spuren hinterlassen. Die Geschichte des alttestamentlichen Zwölfersymbolismus ist bisher noch nicht im Detail nachgezeichnet worden. Das vorliegende Buch liefert Vorarbeiten dazu im Blick auf die Entstehung dieser Überlieferung, und zwar im Horizont von Fragen, die immer noch durch die weithin abgelehnte, aber noch nicht ersetzte Amphiktyoniehypothese von M. Noth gegeben sind. Dabei wird u.a. untersucht, ob und inwiefern Zwölferverbände im griechisch-römischen Raum und in der semitischen Umwelt Israels Analogieaspekte für die Überlieferung von der Zwölfstämmigkeit Israels bieten.
Aus dem Inhalt: Probleme der Frühgeschichte Israels als eines zwölfstämmigen Verbandes - Die Amphiktyoniehypothese von M. Noth und ihre redimensionierten Neufassungen (R. Smend, H. Seebass) - Zwölferverbände in der griechisch-römischen Antike als Analogon? - Semitische Zwölfer- und Sechserverbände in Israels Umwelt als Analogon (zu Gen 22,20-24; 25, 1-6; 25, 12-16; 36) ? - Exkurs: «Nasi» in der jüdischen Überlieferung.