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Die Bedeutung des Patiententestamentes in der Bundesrepublik Deutschland aus ethischer, medizinischer und juristischer Sicht

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Saueracker

Das Aufkommen des Patiententestamentes, das auf die amerikanische Patientenverfügung «living will» zurückgeht und im National Death Act 1976 rechtskräftig wurde, weckt in Deutschland zunehmend das Interesse. Inwieweit darf der einzelne über sein eigenes Leben verfügen? Darf der Arzt in den Sterbeprozeß eines Patienten eingreifen? Das Patiententestament versucht diese Fragen anzugehen, indem der Patient darin Anweisungen an den Arzt gibt, welche Behandlungsmaßnahmen im Falle einer schweren Erkrankung bei Äußerungsunfähigkeit erfolgen sollen. Nach der derzeitigen deutschen Rechtslage hat diese testamentarische Verfügung jedoch noch keine Rechtsverbindlichkeit erlangt. Fragen, ob das Patiententestament zur Problemlösung im Für und Wider um eine erweiterte Zulassung der Sterbehilfe beitragen kann, inwieweit der Patient sein Selbstbestimmungsrecht erwirken kann, behandelt die Autorin in der vorliegenden Arbeit.
Aus dem Inhalt: Das Patiententestament wird in Deutschland von einem Teil der Juristen und Mediziner abgelehnt. Trotzdem hat es in punkto Sterbehilfe zu einem Neuüberdenken des Umgangs mit Schwerkranken und Sterbenden beigetragen.