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Bedeutungen von Einstufungen in qualifizierten Arbeitszeugnissen

Möglichkeitsbedingungen zur Identität sprachlicher Zeichen als Problem einer pragmalinguistischen Untersuchung von normierten Texten. Eine empirische Fallstudie

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Peter-Alexander Möller

Über die Bedeutungsuntersuchung von Einstufungen in qualifizierten Arbeitszeugnissen sollen in exemplarischer Weise sprachtheoretische Grundlagen eines pragmalinguistischen Forschungsansatzes mit den Ergebnissen einer empirischen Textsortenuntersuchung verbunden werden. Dabei wird in erkenntnisleitender Weise angestrebt, pragmalinguistische Theorie wie auch Methode weiterzuentwickeln. Die Textsorte Arbeitszeugnis wird umfassend nach semiotisch-linguistischen, juristischen und personalwirtschaftlichen Aspekten bestimmt, um sie anschließend einer empirischen Untersuchung zuzuführen. Ein Korpus von 802 Arbeitszeugnissen und von 58 ausgegliederten Arbeitszeugnissen zur Berufgruppe der Sekretärinnen wird mittels der textsortenspezifisch modifizierten und in Verbindung mit den Maximen von Grice dynamisierten Wortfeldtheorie (Trier/Weisgerber) eingehend untersucht. Der Leser wird darüber schrittweise einem routinierten Zeugnisverstehen nähergebracht.
Aus dem Inhalt: Systemlinguistik - Linguistische Pragmatik - Historische Semantik, Zeichentheorie - Identität - Vakanz - Funktion - Arbitrarität, Sozialität - Systematizität - Textsorten - Mehrfachadressiertheit - Mehrfachinterpretierbarkeit.