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Religion und Gesellschaft: Félicité Lamennais

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Andreas Verhülsdonk

Die vorliegende Studie versucht, die Entwicklung Félicité Lamennais' (1782-1854) vom katholischen Royalisten über den Liberalkatholiken zum demokratischen Sozialisten zu erklären, indem sie sein Gesamtwerk historisch und sozial situiert und das Spezifikum seiner Argumentation aus der Konfrontation mit befreundeten und gegnerischen Positionen ermittelt. Die philosophisch-theologischen, historisch-politischen und ästhetischen Entwürfe Lamennais' werden unter dem sie beherrschenden Leitmotiv «Religion und Gesellschaft» ausführlich dargestellt. Besonders beachtet wird die Genese seines Vernunftbegriffs im Spannungsfeld von Kirche und Gesellschaft, christlicher Tradition und neuzeitlicher Aufklärung.
Aus dem Inhalt: Lamennais' Wandel vom Royalisten zum Sozialisten - Kritik der Subjektphilosophie - Vernunft als Konsens - Die päpstliche Unfehlbarkeit - Kritik des Katholizismus.