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Zur Symbolik des Herzens und des Raumes

Akten des 6. und 7. Symposions der Gesellschaft für Symbolforschung, Bern 1988, Zürich 1989

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Adam Zweig

Im vorliegenden 6. Band der Schriftenreihe zur Symbolforschung findet der Leser je zwei Beiträge zur Körpersymbolik, insbesondere zur Symbolik des Herzens und des Raumes, unter Berücksichtigung des Überganges vom wachen in den Schlafzustand.
Zur Symbolik des Herzens und der Körperlichkeit ganz allgemein, hat Prof. Karl Henking Beispiele aus den Visionen und Schriften der Hildegard von Bingen ausgewählt.
Prof. Frank Nager hat einen eindrücklichen Beitrag zur Symbolik des Herzens, nicht nur aus der Sicht des Internisten vorgelegt, sondern dabei auch die mannigfachen Bezüge zu Kunst, Kultur und Religion berücksichtigt. Ebenso bezieht sich sein Beitrag gleichzeitig auf die Allgemeinmedizin.
Zur Symbolik des Raumes führt der Beitrag von Prof. G. Schmid den Leser in die spezielle Erlebniswelt der Mystik und der Meditation ein. Eindrücklich schildert er Erlebnismöglichkeiten des menschlichen Innenraumes, wie sie sich nach Wegfall der Beschränkungen durch die Regeln der Euklidschen Geometrie ergeben, welche dem gesunden Menschen das Raumerleben im Wachzustand auferlegen.
Dr. R. Bossard legt eine klare, gut fundierte und gegliederte Untersuchung des Raumerlebens im Wach- und Schlafzustand und bei den Übergängen des Bewusstseins von einem in den anderen Zustand vor. Dabei berücksichtigt er auch die bisher bekannten Wirkregeln des psychodynamischen Kräftespiels zwischen Primär- und Sekundärsystem im Sinne Sigmund Freuds einerseits und den Dimensionen des Numinosen und Mystischen aus der Sicht C.G. Jungs andererseits.