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Fernverlegte Minen und humanitäres Völkerrecht

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Gerold Würkner-Theis

Die beim Einsatz fernverlegter Minen bestehenden Gefahren für die Zivilbevölkerung sollen durch das im Ersten Genfer Zusatzabkommen und im Zweiten Waffen-Protokoll enthaltene Verbot des unterschiedslosen Angriffs auf die Zivilbevölkerung vermindert werden.
Untersucht wird, inwieweit die Greuel bewaffneter Konflikte durch in internationalen Verhandlungen vereinbarte Verträge wirksam eingeschränkt werden können. Dabei wird auch auf das Verhältnis zwischen bestehendem und im Entstehen begriffenem Gewohnheitsrecht eingegangen.
Aus dem Inhalt: Verbot des unterschiedslosen Angriffs und Konkretisierung dieses Verbots im Völkergwohnheitsrecht im Ersten Genfer Zusatzprotokoll und im Waffen-Protokoll II - Anwendung dieser Regelungen auf fernverlegte Minen und praktische Effizienz - Konkurrenzprobleme völkerrechtlicher Verträge.