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Das AKP-Zuckerprotokoll im Rahmen des Lomé-Vertrages

Eine theoretische und empirische Wirkungsanalyse für die Präferenzempfänger

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Thomas Koch

Den Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die Frage nach der entwicklungspolitischen Bedeutung des AKP-Zuckerprotokolls im Rahmen des Lomé-Vertrages zwischen der EG und 18 AKP-Staaten sowie Indien. Innerhalb der entwicklungspolitischen Konzeption der Europäischen Gemeinschaften, Hilfe durch Schaffung handelsschaffender Effekte («aid by trade») zu gewähren, ist das AKP-Zuckerprotokoll ein vollständig eigenständiger Beitrag, weil es eine Preis- und Mengen-Präferenz anbietet. Die Untersuchung baut auf zwei Säulen auf: der theoretischen Analyse und empirischen Testverfahren. Dadurch werden die mit Hilfe der verschiedenen theoretischen Ansätze gewonnenen Erkenntnisse empirisch für den bisherigen Geltungszeitraum von 1975 bis 1988 überprüft. Es werden die Höhe der Exporterlösstabilisierungs-, der Transfer-, der Allokationseffekte sowie der Präferenzeffekt des Zuckerprotokolls untersucht, die alle auf dem stabilen und in der Regel weit über dem Weltmarktpreisniveau liegenden Garantiepreis beruhen. Auf der Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse werden dann konkrete wirtschaftspolitische Vorschläge für die weitere Ausgestaltung des Zuckerprotokolls gemacht, um dessen entwicklungspolitische Effizienz zu steigern.
Aus dem Inhalt: Entwicklungshilfepolitik der EG - Empirische Evaluation der Präferenzeffekte - Konkrete wirtschafts- und entwicklungspolitische Vorschläge.