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Geschichte und Individuum in Grillparzers dramatischer Welt

Zur Entwicklung der Grillparzerschen Geschichtsdramatik

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Masato Ikuta

Die vorliegende Arbeit untersucht Grillparzers Geschichtsdrama im Rahmen der europäischen Tradition von den griechischen Ursprüngen bis in die Gegenwart. In der Auseinandersetzung mit Grillparzers Geschichtsdramatik, die sein Schaffen von der ersten Periode (dem Studiendrama von der ersten Periode (dem Studiendrama «Blanka von Kastilien») über die mittlere Reifezeit («König Ottokars Glück und Ende» und «Ein treuer Diener seines Herrn») bis zur Alterstrilogie verfolgt, wird vor allem der enge Bezug zwischen der Problematik des Individuums und seiner Geschichtlichkeit herausgearbeitet. Grillparzers Dramatik erscheint in neuer Sicht; seine Aktualität im Kontext des «österreichischen» Dramas wird nachgewiesen.
Aus dem Inhalt: Die Wende der Geschichtsdramatik - Die Poetisierung eines geschichtlichen Stoffes und die Historisierung eines poetischen Stoffes - Die Überwindung der Widersprüchlichkeit von Tun und Denken - Nationalbewußtsein und Identitätsbedrohung.