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Das kirchliche Bußinstitut von den Anfängen bis zum Konzil von Trient

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Karl-Josef Klär

Es mangelt keineswegs an differenzierten Einzeluntersuchungen zum Thema Buße. Alle diese Studien aber «kranken» daran, daß sie eine beinahe organische Entwicklung von den biblischen Anfängen bis zum heutigen Bußinstitut zeichnen. Die vorliegende Dissertation zeigt anhand kirchlicher Textzeugen auf, daß diese Betrachtungsweise einseitig ist und die bei weitem komplexere Realität verdrängt: das amtliche Bußinstiut war (und ist) «lediglich» eine Form, in der christliche Versöhnung geschieht. Viel wichtiger aber und allgemeiner verbreitet war (und ist) seine nichtamtliche Gestalt: die Vergebung und Umkehr von Christen untereinander. Diese alltägliche Versöhnung stellt die «normale» Gestalt des christlichen Bußinstituts dar.
Aus dem Inhalt: Alt- und neutestamentliches Bußinstitut - Amtliches und zwischenmenschliches Bußverfahren im Altertum und Mittelalter - Entstehung der Mönchsbeichte und Tarifbuße - Tridentinische Gestalt des Bußsakraments.