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Verständigung mit geistigbehinderten Menschen

Zur (sonder-) pädagogischen Relevanz transzendental-pragmatischer Reflexion

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Michael Schwager

Verständigung mit Geistigbehinderten kennzeichnet ein Problem, welches sich aus philosophischer Perspektive als Frage nach den Bedingungen der Möglichkeit einer Verständigung sprach- und handlungsfähiger Aktoren mit (im eindeutigsten Falle) nicht-sprechenden Aktoren darstellt. Aus pädagogischer Perspektive pointiert es die Fragen nach dem Handlungstyp pädagogischen Handelns, nach konstitutiven Regeln pädagogischen Handelns und nach der Funktion rekonstruktiver Theoriebildungen (Freud, Piaget, Habermas) für das pädagogische Handeln. Aus sonderpädagogischer Perspektive stellt es sich als Frage nach den Zielen, den Inhalten und nach den Rationalitätskriterien eines Handelns mit Geistigbehinderten dar, welches als pädagogisches Handeln notwendigerweise auf die Ermöglichung einer Verständigung ausgerichtet ist.
Aus dem Inhalt: Zum Verhältnis von Sprache und Handeln (analytische Handlungstheorie, Universalpragmatik, Transzendentalpragmatik) - Regeln pädagogischen Handelns - Die 'Entwicklungsorientierung' pädagogischen Handelns - Geistigbehindertenpädagogik als Realisierung pädagogischen Handelns.