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Kulturpolitik unter den Sozialisten in Frankreich von 1981 bis 1986

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Maximilian von Beyme

Als die Sozialisten in Frankreich 1981 an die Macht kamen, machten sie sich mit großer Rhetorik und großem Elan an die Umgestaltung der französischen Gesellschaft. Für sie war die «Krise» der französischen Gesellschaft vor allem eine kulturelle Krise. Ein Eckpfeiler ihrer Politik war deshalb die Kultur, deren Bedeutung sich aus dem erweiterten Kulturbegriff der Sozialisten herleitete.
Die vorliegende Arbeit untersucht vor dem theoretischen Hintergrund des sozialistischen Kulturverständnisses, ob und inwieweit es den Sozialisten und ihrem agilen Kulturminister Jack Lang gelungen war, die kränkelnde französische Gesellschaft mit ihrem Allheilmittel Kultur zu kurieren.
Aus dem Inhalt: Die Tradition einer zentralen Kulturpolitik seit Beginn der V. Republik - Die sozialistische Kulturkonzeption und ihre praktische Umsetzung in Theater, Film, Kunst und anderen Bereichen - Zahlreiche Tabellen.