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Die frühe Ding-Lyrik William Carlos Williams'

Genese und Poetologie

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Franz Meier

An der Dichtung und Dichtungstheorie W.C. Williams' werden gemeinhin vor allem die spezifisch «amerikanischen» Aspekte akzentuiert. Die vorliegende Studie rückt demgegenüber auch die Verbindungslinien des Autors zur Kultur Europas und zur Moderne als Ganzes ins Blickfeld. Als exemplarisches Textkorpus dient Williams' frühe Lyrik der Jahre 1909 bis 1939 (speziell der Bände Al Que Quiere¿, Sour Grapes und Spring and All). Diese unter dem Begriff der «Ding-Lyrik» gefaßte Dichtung wird im ersten Teil der Arbeit im biographischen und kulturellen Umfeld ihrer Genese vorgestellt, während der zweite Teil auf dieser faktischen Basis zur Abstraktion poetologischer Grundkonstanten fortschreitet. Die Arbeit schließt mit einem Einordnungsversuch von Williams' «Ding-Lyrik» in den Kontext der Moderne.
Aus dem Inhalt: Der Imagismus - Der malerische Modernismus in der frühen Ding-Lyrik - Der Objektivismus - Die Idee des contact - Imitation und Kopie - Poetizität des Banalen - Lyrik als Konzeptualismus-Kritik - Autonomie-Ästhetik und Referentialität - Williams als Paradigma der Moderne.