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Der Aspekt des Fantastischen in Maupassants «Contes et Nouvelles»

Die Faszination der Grausamkeit

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Ulrike Mayer

Das Fantastische kann als Phänomen betrachtet werden, das den Leser auf die Ebene des Zögerns zwischen Realität und Irrealität führt. Die vorliegende Arbeit soll Einblick gewähren in unterschiedliche Formen des Fantastischen. Dabei scheint es nahezuliegen, eine Verbindungslinie zwischen Phantombildern und biographischen Elementen des Autors Maupassant zu ziehen, die letztlich wegbereitend für Vision und Wahn wirken. Die Studie über die Faszination der Grausamkeit soll als Versuch gewertet werden, eine Verbindung zwischen Vision und zerstörerischem Impuls herzustellen, Symptome für eine psychische Indisposition. Bekannte Autoren wie Genet, Sade und Lautréamont werden im Zusammenhang mit Maupassant vorgestellt, wobei das besondere Interesse der Motivation und Legitimation der Grausamkeit gilt.
Aus dem Inhalt: Prädisposition und Progression des Fantastischen bei Maupassant: Unterschiedliche Formen des Fantastischen und deren Wirkung auf den Protagonisten - Physische und psychische Tortur, deren Ursache, Wirkung und Legitimation.