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Kommunikation und Literarizität im Erzähltext

Roman Jakobson und die Narrativik-Eine Untersuchung anhand englischer und amerikanischer Romane und Kurzgeschichten

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Gerd Lauten

Der Linguist Roman Jakobson leistete mit seinem Kommunikationsmodell und seinem Literarizitätsbegriff einen vieldiskutierten Beitrag zur strukturalistischen Literaturtheorie. Die vorliegende Studie bietet eine Umdeutung dieses Ansatzes. Dabei werden kommunikations- und zeichentheoretische Einwände ebenso berücksichtigt wie die radikale Kritik seitens der Dekonstruktivisten. Im Zentrum steht eine Übertragung des Modells auf narrative Texte, die bei Jakobson vernachlässigt werden. So wird das speziell erzähltheoretisch fundierte Konzept der Diskursivität entwickelt, das in vier Grundformen an Beispielen aus der englischsprachigen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Postmoderne illustriert wird.
Aus dem Inhalt: Modifikation des Jakobsonschen Kommunikationsmodells - Erzähltheorie im Rahmen des Kommunikationsmodells - Jakobsons Literarizitätsbegriff - Grundformen der Diskursivität.