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Sparkassen und Genossenschaftsbanken im Spannungsverhältnis zwischen Moral und Ökonomie:-Strukturelemente, Organisationsgrundsätze und Geschäftspolitik

Ein Beitrag zur Geschichte und zur Strukturdiskussion für die 90er Jahre der Sparkassen und Genossenschaftsbanken als Glieder des Bankensektors der Bundesrepublik Deutschland

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Claus Oellerking and Manfred Holzgrabe

Mit Sparkassen und Genossenschaftsbanken verbinden wir mehr als die Ideologie des «einen Prozents», von dem die Banken leben. Sozialer Gründungsauftrag und solidarische Haftung bilden die historischen Grundlagen, die der Wettbewerbskorrekturfunktion der beiden Institutsgruppen gegenüber den Geschäftsbanken ihre ethische Dimension verleihen. Sind diese moralischen Werte nur noch Ballast auf dem Weg in den Binnenmarkt '92 und der ökonomischen Integration der ehemaligen DDR? Der interne Konzentrationsprozeß in beiden Sektoren und die dynamischen Geschäftsstrategien der Spitzeninstitute lassen den Anpassungsprozeß an die Universalbanken als wesentliches Ziel erscheinen. Aber es gibt auch Gegentendenzen. Gewerkschaften und die grüne Bewegung bringen mit ihren Positionen das Spannungsverhältnis von Moral und Ökonomie zum Ausdruck.
Aus dem Inhalt: Historische Herausbildung von Sparkassen und Genossenschaftsbanken - Der Aufbau und die Struktur der Sektoren und ihre jeweiligen Organisationsgrundsätze und Strukturelemente - Wettbewerbsbedingungen - EG-Bankrecht und Anpassungsstrategien - Fusionen und Strukturdiskussion für die 90er Jahre.