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Theorie der Literaturgeschichte und Ästhetik bei Georg Lukács

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Karin Brenner

In der vorliegenden Untersuchung werden die geschichts- und ästhetiktheoretischen Voraussetzungen der literaturgeschichtlichen Arbeiten Lukács' dargestellt sowie Zusammenhänge zwischen den einzelnen Etappen seines Denkens herausgearbeitet. Dabei erwies es sich, daß Lukács' literaturgeschichtliche Arbeiten vollständig nur im konzeptuellen Rahmen seiner Geschichts- und Ästhetiktheorie zu verstehen und nicht auf zeitgenössische kulturpolitische Kontroversen zu reduzieren sind. Zur Lösung literaturhistorischer Fragestellungen erhebt Lukács die Forderung nach einer Genretheorie und nach einer diese fundierenden philosophischen Ästhetik. Sein methodologisches Ziel ist die historisch-systematische Einheit von Theoriebildung, Geschichtsschreibung und Werkanalyse.
Aus dem Inhalt: Lukács' Theorie der Literaturgeschichte - Lukács' Konzeption der Literaturgeschichte von 1789-1848 - Lukács versus Mehring und Vulgärsoziologie - Problembereiche der «Eigenart des Ästhetischen».