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Die Marxsche Theorie als Computersimulation

Versuch einer systemtheoretischen Explikation des Marxschen Forschungsprogramms

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Josef Kiefer

Entscheidend für die spätere Wirkungsgeschichte der Marxschen Theorie war der ihr vorauseilende Ruf, wissenschaftlich zu sein. Wissenschaft sein, gar Naturgesetzlichkeiten erkannt zu haben, war für die Anhänger der Marxschen Theorie der Garant dafür, die Weltgeschichte auf ihrer Seite zu haben und verwandelte ihre Hoffnung auf die proletarische Revolution in eine Gewißheit. Diesen Anspruch der Marxschen Theorie ernst zu nehmen und zu überprüfen ist Gegenstand der vorliegenden Studie. Dabei wird die als wissenschaftliches Forschungsprogramm interpretierte Marxsche Theorie einer systemtheoretischen Betrachtungsweise unterzogen und das Marxsche System der bürgerlichen Gesellschaft in einem Modell abgebildet. Die Marxschen Kategorien finden dabei als Modellvariablen Verwendung. Auf der Basis dieses Modells erfolgt die eigentliche Explikation der Marxschen Theorie mittels einer Computersimulation.
Aus dem Inhalt: Marxsche Theorie als Forschungsprogramm - Kritik der politischen Ökonomie und der Marxismus - Das Kapital in der Forschung - Vulgarisationen des Kapitals - Systemtheoretische Darstellung der Marxschen Theorie - Computersimulation der Entwicklung des Kapitalismus.