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Die Veränderung von Rechtfertigungsgründen durch Rechtsprechung und Lehre

Moderne Strafrechtsdogmatik zwischen Rechtsstaatsprinzip und Kriminalpolitik

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Rainer Runte

Seit mehreren Jahren unterliegen die Rechtfertigungsgründe einem Wandlungsprozeß. Die vorliegende Studie eröffnet einen Zugang zu den von Rechtsprechung und Lehre entwickelten Veränderungsbegründungen, die davon geprägt sind, die «Dynamik sozialer Veränderungen» in die Verbrechenslehre eindringen zu lassen. Diese Entwicklung belegt eine tiefgreifende Krise des rechtsstaatlichen Strafrechts. Ein Strafrecht, das zwischen Kriminalpolitik und Rechtsstaatsprinzip steht und dessen Zukunft - entgegen moderner Bestrebungen - bei Würdigung seiner verfassungsrechtlichen Grundlagen nur innerhalb eines liberal-rechtsstaatlichen Strafrechts gesehen werden kann.
Aus dem Inhalt: Die Bedeutung der Rechtfertigungsgründe - Die Veränderung von Rechtfertigungsgründen durch Judikatur und Literatur - Die Analyse der Veränderungsbegründungen - Moderne Rechtfertigungsdogmatik in kritischer Würdigung.