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Bildungsbiographien älterer Arbeiterinnen und Arbeiter

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Esther Weitzel-Polzer

Die Arbeit beschäftigt sich mit Bildungsbiographien von Arbeiterinnen und Arbeitern, die sich in dem spezifischen soziokulturellen Milieu der organisierten Arbeiterbewegung entfalten konnten. Deshalb sind hier insbesondere die Bedeutung der Organisationen der Arbeiterbewegung und die Zugehörigkeit zu diesem spezifischen «Beziehungsgeflecht» im Hinblick auf die Partizipation an Bildungsangeboten und die Auswirkung dieser Bildung auf die persönliche und berufliche Entwicklung im Lebenslauf Gegenstand der Betrachtung. Das Basismaterial wurde in biographischen Interviews zusammengetragen und in einem expliziten Interpretationsverfahren ausgewertet. Das Ergebnis der Textanalyse verdeutlicht, daß zweifellos defizitäre Bildungschancen im Arbeitermilieu zu konstatieren sind, die gemildert werden durch die Bildungschancen, die die Organisationen vermitteln.
Aus dem Inhalt: Die Biographische Forschung in der Methodendiskussion - Die Bedeutung frühkindlicher Erfahrungen auf die Bildungsbiographie - Schulerfahrungen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik - Organisationszugehörigkeit und Bildung.