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Amtsanmaßung und Mißbrauch von Titeln

Eine strafrechtliche Studie zu den §§ 132, 132a StGB unter Berücksichtigung rechtsgeschichtlicher und kriminologischer Aspekte

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Beate Düring

Amtsanmaßung und Mißbrauch von Titeln gehören zu denjenigen Tatbeständen, die in der strafrechtlichen Literatur stiefmütterlich behandelt werden. Die vorliegende Untersuchung - und hier vor allem die kriminologischen Erkenntnisse zu den einschlägigen Erscheinungsformen - soll ungeachtet kleiner Verurteiltenzahlen die praktische Bedeutung dieser beiden Deliktstypen als Begleittatenkriminalität des Betruges - der insoweit am häufigsten verwirklichten Haupttat - deutlich machen. Unter Berücksichtigung der Entstehungsgeschichte und des normmotivierenden Rechtsgutes unterzieht die Verfasserin die beiden Vorschriften einer kritischen Würdigung und arbeitet Kriterien für eine umfassende Neukonzeption heraus, die die Ergänzungsfunktion des bisherigen Titelmißbrauchs zur Amtsanmaßung klar zum Ausdruck bringt.
Aus dem Inhalt: Ein Überblick über geschichtliche Entwicklung und gegenwärtige Rechtslage - Zur Kriminologie von Amtsanmaßungen und Mißbrauch von Titeln - Kritik der gegenwärtigen Regelung und Vorschläge zu einer Neukonzeption.