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Vermögensstruktureffekte der Zinsbesteuerung insbesondere anhand des Beispiels Österreich

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Dagmar Priem

Bei der Beurteilung der Zinsbesteuerung ergeben sich zwei zentrale Fragen: einerseits, ob eine Besteuerung der Zinsen grundsätzlich mit einem rationalen Steuersystem vereinbar ist und andererseits, inwiefern eine Zinsbesteuerung die Wirtschaftskraft eines Landes durch eine sinkende Sparquote und steigende Kapitalexporte schwächt.
Während im ersten Teil der Arbeit der Zielkonflikt einer umfassenden Zinsbesteuerung aus finanzwissenschaftlicher Sicht diskutiert wird, werden im zweiten Teil die Einführung einer Quellensteuer und die daraus resultierenden Anlageumstrukturierungen im mikro- und makroökonomischen Portfoliozusammenhang dargelegt. Im dritten Teil werden die Vermögensstruktureffekte, die sich in Österreich aufgrund der Einführung der Zinsertragsteuer ergeben haben, aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Die Beurteilung einer umfassenden Zinsbesteuerung aus finanzwissenschaftlicher Sicht - Der Steuereinfluß im portfoliotheoretischen Zusammenhang - Die zinsertragsteuerinduzierten Vermögensstruktureffekte in Österreich.