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Umdeutung fehlerhafter Verwaltungsakte

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Peter Nikolaus Wirth

Die Umdeutung fehlerhafter Verwaltungsakte ist als Rechtsinstitut zu begreifen, dessen praktische Anwendung auch nach der Normierung in 47 VwVfG erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Die Arbeit stellt zur Lösung dieser Probleme zunächst die zivilrechtlichen Wurzeln und Grundprinzipien heraus und nimmt auf dieser Grundlage dann Abgrenzungen zu verwandten Rechtsinstituten vor.
Ein Schwerpunkt der Arbeit geht der für viele Folgeprobleme bedeutsamen Frage nach, ob Umdeutung als Erkenntnis - oder Gestaltungsakt zu begreifen ist. Eingehende Behandlung erfahren aber auch die für die Praxis so entscheidenden Probleme der Umdeutungsbefugnis, der Voraussetzungen und Ausschlußgründe des Rechtsinstituts sowie Rechtsschutzfragen.
Aus dem Inhalt: Grundprinzipien des Rechtsinstituts der Umdeutung - Abgrenzung zur Auslegung und zum Nachschieben von Gründen - Umdeutungsbefugnis der Gerichte oder der Behörden - Voraussetzungen der Konversion - Rechtsschutzfragen.