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Die Beziehungen Deutschlands zu Venezuela 1933 bis 1958

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Jobst-H. Floto

Das deutsch-venezolanische Verhältnis wurde nach 1933 - wie auch schon vorher - maßgeblich durch die wirtschaftlichen Beziehungen geprägt. Ende der 50er Jahre war Venezuela eine kurze Zeit sogar Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika. Während ein außenpolitisches Interesse an Venezuela von deutscher Seite nicht bestand, waren die kulturellen Kontakte, in deren Mittelpunkt sich die deutsche Kolonie in Caracas befand, sowie die deutsche Auswanderung nach Venezuela für das bilaterale Verhältnis von grundlegender Bedeutung.
Mit Hilfe von deutschen und ausländischen Quellen sowie einer Vielzahl von Zeitzeugenaussagen werden die deutsch-venezolanischen Beziehungen sowie die Situation der deutschen Kolonie in einer der dramatischsten Perioden der deutschen Geschichte geschildert.
Aus dem Inhalt: Deutschland und Venezuela vor dem 2. Weltkrieg - Deutsche Kolonie - Handelsvertragsverhandlungen - Abbruch der diplomatischen Beziehungen - Deutsche Kolonie und Fünfte Kolonne - Nachkriegsauswanderung nach Venezuela - Wiederaufnahme des Außenhandels - Deutsches Vermögen in Venezuela.